Aktionstage zum Trans Day of Remembrance 2019 in Bielefeld – Gedenken, Solidarität und Empowerment

Um den Trans Day of Remembrance am 20. November 2019 laden zahlreiche Gruppen, Stellen und Initiativen aus Bielefeld gemeinsam mit dem Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW e.V. unter dem Motto „Gedenken, Solidarität und Empowerment“ zu Aktionstagen ein. Gemeinsam möchten wir den Verstorbenen gedenken, Trans*feindlichkeiten benennen und uns auf unsere gemeinsame Stärke besinnen.

Zusammen mit cis Unterstützer*innen arbeiten und kämpfen wir für geschlechtliche Selbstbestimmung, für die selbstverständliche Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt und dafür, dass alle trans* und gender-non-konformen Menschen sich und das Leben feiern können, ohne um ihre Sicherheit fürchten zu müssen.

***

Veranstaltungen und Aktionen

16.11. Demonstration

Beginn: Jahnplatz, Bielefeld, 15:30 Uhr

16.11. Gedenkfeier, Musik, Spoken Word und Ausstellung

Falkendom, Meller Str. 77, 33613 Bielefeld

19:00-21:30 Uhr

20.11. Einladungs ins T*Cafe für alle trans*, nicht-binären und genderqueeren Menschen egal welchen Alters. Außerdem sind Angehörige willkommen, für die es an dem Tag wichtig ist diesen Raum aufzusuchen.

Weitere Infos unter https://tcafe-bielefeld.de

Falkendom, Meller Str. 77, 33613 Bielefeld

26.11. Lesung von Felicia Ewert zum Thema „Transfeindlichkeit – Aspekte geschlechtlicher Mar­ginalisierung

mosaik Treff, Frauenkulturzentrum, Meller Str. 2, 33613 Bielefeld

Weitere Infos unter https://mosaiktreff-bielefeld.blogspot.com/

***

Warum ein Gedenktag?

Jährlich wird am 20. November der Trans Day of Remembrance begangen, um den zahlreichen aus trans*feindlichen Motiven ermordeten Menschen zu gedenken und sich als Trans*-Community gegenseitig zu stärken.

Weltweit geschehen täglich Hassverbrechen gegen trans* und gender-non-konforme Menschen. Diese werden meist nicht angezeigt, und wenn doch, kommen die Täter meist straffrei davon.

In besonders großer Gefahr sind trans* Menschen, die von mehrdimensionalen Diskriminierungen betroffen sind, so neben Trans*- und/oder Nichtbinärfeindlichkeit beispielsweise auch von Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und/oder Diskriminierungen von Sexarbeiter*innen. Die meisten trans* Menschen, die ermordet werden, sind trans* Frauen of colour und Schwarze trans* Frauen. Gerade trans* Frauen werden aber häufig von Frauenhäusern und anderen Unterstützungsangeboten für von Gewalt betroffene Frauen ausgeschlossen.

Außerdem nehmen sich viele trans* Menschen angesichts der alltäglichen Trans*feindlichkeit, Ausgrenzung und Ablehnung das Leben.

Trans*feindlichkeit tötet. Das muss endlich aufhören!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.