/Transphobie / Transfeindlichkeit

Der Begriff Transfeindlichkeit bezeichnet Vorurteile, negative Einstellungen, Stigmatisierung, Abwertung, Verleugnung, Unsichtbarmachung, Befürwortung von Diskriminierung, Diskriminierung und Gewalt gegenüber (binären und nicht-binären) trans* Menschen bzw. Transgeschlechtlichkeit. Auch die Annahme, cis Menschen seien die Norm und trans* Menschen eine Abweichung davon (Cisnormativität) ist transfeindlich. Alltägliche, institutionelle und strukturelle Diskriminierungen von nicht-binären Menschen werden auch unter dem Nichtbinärfeindlichkeit zusammengefasst: Binäres Geschlechtermodell / Zweigeschlechtermodell.

Im Gegensatz zum häufig verwendeten Begriff „Transphobie“ weckt „Transfeindlichkeit“ nicht die unzutreffende Assoziation, ein zentrales Merkmal dieser Diskriminierung sei eine so genannte Angststörung.

In vielen Ländern der Welt sind trans* Menschen häufig Gewalt ausgesetzt. Das Projekt „Trans Respect versus Transphobia“ führt Statistiken zu Gewalttaten und Morden an trans* Menschen sowie zur sozialen und rechtlichen Situation in verschiedenen Ländern und macht diese u.a. auf Landkarten sichtbar: https://www.transrespect.org.

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