Empowerment- und Argumentationsworkshop für trans* Menschen am 22.8. in Dortmund – Anmeldung ab jetzt möglich

Am 22. August veranstaltet die Landeskoordination Trans* einen Empowerment- und Argumentationsworkshop in der Jugendherberge Dortmund. Der Workshop wird von Né Fink und Hannah Engelmann geleitet. Als inhaltlicher Einstieg findet am Vorabend eine Online-Lesung von Hannah Engelmann aus ihrem Buch „Anti-queere Ideologie“ statt – als Angebot für Workshopteilnehmer*innen; der Workshop kann gern auch ohne Teilnahme an der Online-Lesung besucht werden. Die Anmeldung ist bis zum 12. August geöffnet. Im Folgenden findet ihr Informationen zum Workshopinhalt, zu organisatorischen Fragen, zur Anmeldung und zum Hygienekonzept.

Was, wann und wo?

Inhaltlicher Einstieg mit einer Online-Lesung von Hannah Engelmann aus ihrem Buch „Anti-queere Ideologie“ (optional)

  • Freitag, 21.08.2020, 18:00 Uhr
  • Online (voraussichtlich per Zoom)

Workshop „Empowerment und Argumentationstraining für trans* Menschen“

  • Samstag, 22.08.2020, 11:00 – 18:30 Uhr
  • Der Workshop beginnt um 11 Uhr. Ihr seid herzlich dazu eingeladen ab 10 Uhr gemütlich im Raum anzukommen.
  • Jugendherberge Dortmund, Silberstr. 24-26, 44137 Dortmund, Raum „Hanse“ (Erdgeschoss)

Inhalt des Workshops:

Für sich einstehen: Empowerment und Argumentationstraining für trans* Menschen

Empowerment bedeutet, uns persönlich und gemeinschaftlich in unserer Selbstbestimmung zu bestärken. Oft sind wir als trans* Personen in Alltagssituationen, in denen wir klein gemacht oder sogar angegriffen werden. Doch was trägt vor, während oder nach einer solchen Situation zu unserer Bestärkung bei? In diesem Workshop wollen wir verschiedene Argumentations- und Umgangsstrategien vorstellen und ausprobieren. Wir schauen zusammen, was uns im Alltag als trans* oder abinäre Personen unterstützen kann und üben das gemeinsam. So sammeln wir uns einen Koffer voller Werkzeug für die nächste Situation zusammen.

Wir werden im Workshop von- und miteinander lernen. Dabei gibt es Raum und Respekt für unterschiedliche Lebensrealitäten und Alltagserfahrungen. Der Workshop ist erfahrungsbasiert gestaltet, orientiert sich also am Wissen und an den Erfahrungen der Teilnehmenden. Er beinhaltet neben der Expertise der moderierenden Personen Anteile von Selbstreflexion.

Am Vorabend gibt es die Möglichkeit, mit einer online-Lesung aus dem Buch „Anti-queere Ideologie“ inhaltlich einzusteigen. Die Lesung mit anschließender Diskussion bietet einen Rahmen, um Diskriminierung gegenüber trans* Personen besser verstehen und einordnen zu können: Wir analysieren das Problem, um ihm souverän entgegenzutreten.

Trainer*innen:

Hannah Engelmann leitete die Trans*Beratung Göttingen und ist Teil des ehrenamtlichen Beratungsteams. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Bildungsarbeit und ist Autorin des Buches „Anti-queere Ideologie: die Suche nach identitärer Sicherheit und was politische Bildung dagegen ausrichten kann“ (Münster 2019).

Né Fink hat einen Master in Gender and Ethnicity, eine systemische Beratungsqualifikation und leitete zwei Jahre das Pilotprojekt „Unterstützung von trans* Studierenden“. Xe (Pronomen) hat langjährige Erfahrung in der Trans*- und Angehörigen-Beratung und ist als Trainer im Bereich geschlechtliche Vielfalt tätig.

Anmeldung:

Bitte meldet euch per Mail bis zum 12.8. per Mail an mika.schaefer[at]lako-trans.nrw an, gern mit den folgenden Infos: 

  • Name, der im Rahmen der Veranstaltung für euch verwendet werden soll
  • Eure Pronomen
  • Mailadresse, unter der wir dich zur Veranstaltung kontaktieren dürfen
  • Ort, in dem ihr lebt/ zu dem ihr euch zugehörig fühlt
  • Ob ihr auch an der Online-Lesung am 21.8. teilnehmen möchtet
  • Verpflegungsbedarfe (z.B. veganes Essen, vegetarisches Essen, kein Schweinefleisch, Unverträglichkeiten)
  • Übersetzungsbedarf (z.B. Flüsterübersetzung in Englische Lautsprache, Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache)
  • Spezifischer Pausenbedarf

Danke!

Organisatorisches:

Für euch als Teilnehmer*innen entstehen keine Kosten. Verpflegung wird gestellt und Fahrtkosten werden gegen eine Reisekostenabrechnung und Belege erstattet.

Die Jugendherberge ist ca. 600 m vom Hauptbahnhof Dortmund entfernt. Die nächste ÖPNV-Haltestelle ist „Kampstraße“ (eine Station mit der U45 vom Hauptbahnhof entfernt). Direkt an der Jugendherberge gibt es Parkplätze, die ihr kostenlos nutzen könnt.

Der Veranstaltungsraum befindet sich im Erdgeschoss mit einer eigenen rollstuhlgerechten Toilette. Die zum Veranstaltungsraum gehörenden Toiletten werden nicht binärgeschlechtlich markiert sein.

Der Workshop wird von der Landeskoordination Trans* NRW veranstaltet und aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Hygienekonzept:

Beim Workshop achten wir auf die Einhaltung von Abstandsregeln und weiteren Pandemie-Vorsichtsmaßnahmen. Hierfür wurde ein Hygienekonzept entwickelt, das die Teilnehmer*innen vor dem Workshop zugeschickt bekommen und das auch die Maßnahmen der Jugendherberge Dortmund enthält. Wenn ihr vorab genauere Infos haben möchtet, meldet euch gern bei Mika (mika.schaefer[at]lako-trans.nrw).

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